Senigallia
Senigallia erstreckt sich an der Adriaküste und ist einfach zu erreichen: über die Autobahn A - 14, den Flughafen Falconara - Ancona, den modernen und ausgestatteten touristischen Hafen oder mit dem Zug.
Senigallia wurde von den Galliern Senonen im vierten Jahrhundert v. C. gegründet und war die erste römische Kolonie an der Adriaküste.
Senigallia erlebte eine künstlerische, wirtschaftliche und monumentale Glanzzeit dank Sigismondo Malatesta und dem Herzog Giovanni Della Rovere. Unter der Regierung dieser Familie wurde die Stadt ausgeschmückt mit dem Rocca Roveresca (die Festung), dem Palazzo Ducale (die Residenz der Herzöge), dem Palazzetto Baviera und der Fontana del Duca (Der Brunnen am Platz), die noch heute wunderbar erhalten sind.
Der Hafen wurde zum Zentrum des Meereshandels des Herzogstums Urbino und zwischen der Hälfte des XVII. und dem Ende des XVIII. Jahrhunderts wurde die "Fiera della Maddalena" (die Stadtmesse) zum Kern des Stadthandels, da sie durch die Hafenzollfreiheit begünstigt war.
Carlo Goldoni gab im XVIII. Jahrhundert einer seiner Kommödien den Titel "La fiera di Sinigaglia" (Die Messe in Senigallia) und dort spielen sich die Handlungen ab.
Heute ist Senigallia ein wichtiges touristisches Zentrum sowie ein berühmter Badeort. Die Stadt reimt seine zweitausendjährige Geschichte mit der Zuverlässigkeit moderner Strukturen zusammen. Senigallia ist Bandiera Blu d´Europa (blaue Fahne Europas seit 1997 und ist durch seine seichten Wassertiefen gekennzeichnet; sein Sand ist der feinste der ganzen adriatischen Küste: deshalb wird er auch als "Samtstrand" bezeichnet.
Das Stadtzentrum, nach dem römischen Stadtaufbau angelegt, bietet eine breite Auswahl von Handels - und Kulturangebote: die Aufführungen am modernen Theather "La Fenice", ein internationaler Klavierwettbewerb, die jährliche Ausgabe der Messe sind Beispiele davon. Die anlockenden Angebote beziehen auch die Sportstrukturen mit ein.
Am Abend lebt die Stadt von den schimmernden Lichten der Strandpromenade, wo ein angenehmer Spaziergang, die modischen Lokale und die bezaubernden Noten der kleinen Orchester den Touristen bis spät in die Nacht begleiten.
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